Details, die vor der Bestellung wichtig sind
Die folgenden Antworten behandeln Verbrauch, Düsenabstand, Druckeinstellung, Kompressorleistung, Lieferzeit und den Umgang mit Strahlrückständen – jeweils mit den Richtwerten aus der Praxis.
Ausführliche Antworten zu Körnung, Kompressor, Druck, Arbeitsschutz, Lieferung und Entsorgung für Kauf und Anwendung von Strahlmitteln.
Die folgenden Antworten behandeln Verbrauch, Düsenabstand, Druckeinstellung, Kompressorleistung, Lieferzeit und den Umgang mit Strahlrückständen – jeweils mit den Richtwerten aus der Praxis.
Wenn vor der Bestellung noch unklar ist, ob es um die Einstufung nach freier Kieselsäure, das Verfahren oder die richtige Fraktion geht, helfen Kieselsäure-Angabe einordnen, Sandstrahlen verstehen und Strahlmittel vergleichen weiter.
Aktuell liefern wir ausschließlich innerhalb Deutschlands. Eine Erweiterung auf weitere Länder ist in Planung.
Ganz einfach: Beim Bestellen Körnung und Menge wählen, dann als Zahlungsart PayPal oder Banküberweisung festlegen. Mit PayPal übernimmt PayPal Namen und Lieferadresse automatisch aus Ihrem Konto – einfach den PayPal-Button nutzen. Für die Banküberweisung Name, E-Mail-Adresse und Lieferadresse eintragen und auf „Bestellung fortsetzen“ klicken. Die Bestellbestätigung kommt direkt im Anschluss per E-Mail, bei Überweisung mit Zahlungsinformationen und Verwendungszweck. Nach Zahlungseingang liefern wir per DHL in 2–5 Werktagen.
Herstellertabellen nennen für Schlacke-Strahlmittel auf Stahl im Druckstrahlen mit 6-mm-Düse etwa 40 kg je m² bis Reinheitsgrad Sa 2 und 58 kg je m² bis Sa 2½ (Schmidt Sandstrahltechnik, Hintergrundwissen 2026). Ein Sack mit 25 kg reicht im Freistrahlen damit für rund 0,4–0,6 m² stark verrosteten Stahl, gemessen über alle Seiten des Teils – etwa eine Stahlfelge oder ein Paar Querlenker mit Haltern. In einer Strahlkabine mit Rückführung läuft das Korn mehrfach um und reicht deutlich länger. Am genauesten ist ein Testlauf an einer Probefläche, von der Sie auf die Gesamtfläche hochrechnen.
Kupfersilikatschlacke muss trocken gelagert werden. Feuchtigkeit lässt das Granulat verklumpen und verstopft die Strahldüse. Originalverpackung dicht verschlossen und trocken lagern; direkten Kontakt mit feuchtem Boden vermeiden. Bei trockener Lagerung über Jahre haltbar.
Für Stahlrahmen 0,2–0,5 mm, bei sehr dünnwandigen Rohren und Muffen 0,1–0,4 mm, mit 3-mm- beziehungsweise 2-mm-Düse und 3 bis 4 bar als Einstieg, Düse in ständiger Bewegung. Grobe Körnungen tragen zu viel Wandstärke ab. Vorher Tretlagergewinde, Lagersitze, Sitzrohr innen und die Rahmennummer abdecken. Aluminium- und Carbonrahmen nicht mit Kupferschlacke strahlen.
Für Stahlfelgen ja: 0,2–0,5 mm bei Nasslack, 0,2–0,8 mm bei alter Pulverbeschichtung. Für Alufelgen nein: Laut technischem Datenblatt ist Kupferschlacke für Aluminium, Edelstahl und Chrom nicht gedacht, wenn Eisenkontamination vermieden werden muss – eingeschlagene Eisenpartikel werden unter dem neuen Lack zu Rostpunkten. Für Alufelgen ein eisenfreies Strahlmittel wie Edelkorund oder Glasperlen verwenden.
„Sandstrahlen“ ist der umgangssprachliche Begriff – „Druckluftstrahlen“ die korrekte Bezeichnung. Nach öffentlich zugänglichen Arbeitsschutzinformationen (TRGS 559, DGUV-Regel 109-607 Kapitel 3.8.3) ist quarzhaltiges Strahlgut beim offenen Druckluftstrahlen stark eingeschränkt. Das Verfahren bleibt Druckluftstrahlen mit Staubschutzpflicht und Einzelfallprüfung.
Die Entsorgung gebrauchten Strahlmittels hängt vom gestrahlten Untergrund, möglichen Beschichtungen, Verunreinigungen (z. B. Lack, Rost, Altbeschichtungen) und den örtlichen Vorgaben ab. Bitte prüfen Sie den konkreten Fall mit der zuständigen lokalen Stelle, einem Entsorgungsfachbetrieb oder anhand offizieller Informationen. Diese Seite gibt keine Entsorgungsfreigabe und ersetzt keine Prüfung im Einzelfall.
Nein. Strahlmittel kann jede Privatperson ohne Gewerbeanmeldung kaufen. Für den Eigengebrauch (Hobbyisten, Oldtimerrestaurierung, Heimwerker) ist kein Nachweis erforderlich. Gewerbliche Abnehmer können auf Wunsch eine Rechnung mit Umsatzsteuerausweis erhalten – bitte bei der Bestellung angeben.
Nach Zahlungseingang beträgt die Lieferzeit in der Regel 2–5 Werktage. Wir versenden werktags so schnell wie möglich per DHL. Bei Banküberweisung beginnt die Lieferfrist nach Zahlungseingang.
Ja, wenn Farbe weg soll oder Struktur entstehen darf: 0,1–0,4 mm oder 0,2–0,5 mm, niedriger Druck (2 bis 4 bar als Einstieg), 30 bis 50 cm Abstand, Düse in ständiger Bewegung. Das weiche Frühholz trägt schneller ab als das harte Spätholz – das Holz wird strukturiert, nicht glatt. Zum reinen Reinigen ohne Strukturveränderung sind weiche Strahlmittel wie Nussschalen oder Soda besser. Nach dem Strahlen gründlich abblasen, erst dann ölen, lasieren oder lackieren.
Laut technischem Datenblatt liegt der Anteil freier kristalliner Kieselsäure im Strahlmittel bei maximal 1 %, der Rest des Siliziums ist chemisch gebunden. Damit bleibt das Material klar unter der Vorgabe aus TRGS 559 (Ausgabe April 2020, Abschnitt 4.2.1), wonach beim Strahlen nur Mittel mit höchstens 2 Gewichts-% kristallinem Siliciumdioxid verwendet werden sollen. Diese Vorgabe betrifft die Materialauswahl und legt nicht fest, ob der beim Strahlen tatsächlich entstehende Staub als quarzhaltig einzustufen ist – das hängt von der alveolengängigen Fraktion des jeweiligen Mischstaubs und damit vom Einzelfall ab. Atemschutz und Staubkontrolle bleiben deshalb in jedem Fall Pflicht. Dieselbe Grenze von 2 Gewichtsprozent nennt die DGUV Regel 100-500 in Kapitel 2.24 für Strahlmittel.
Ein 25-kg-Sack Kupferschlacke-Strahlmittel kostet 21,49 € (rechnerisch 0,86 €/kg), versandkostenfrei per DHL innerhalb Deutschlands. Kleinere Packungen: 5 kg 12,99 €, 10 kg 14,99 €, 15 kg 17,99 €. Alle 8 Körnungen sind zum gleichen Preis erhältlich; die zweite und dritte Packung kosten 30 % weniger, wenn sie zusammen mit der ersten in ein Paket bis 25 kg passen.
Diese Begriffe werden im Alltag oft synonym verwendet. „Strahlmittel“ ist der Oberbegriff – er umfasst alle Materialien, die beim Sandstrahlen eingesetzt werden. „Strahlgut“ und „Strahlsand“ sind umgangssprachliche Bezeichnungen. „Strahlschlacke“ bezeichnet Strahlmittel aus industriellen Schlacken – wie Kupfersilikatschlacke. Der Begriff „Sandstrahlen“ stammt aus einer Zeit, als echter Sand eingesetzt wurde; heute sollte die Materialwahl nach Datenblatt, Untergrund, Körnung und Arbeitsschutz geprüft werden.
Herstellertabellen für Schlacke-Strahlmittel auf Stahl im Druckstrahlen (Schmidt Sandstrahltechnik, Hintergrundwissen 2026): mit 6-mm-Düse etwa 40 kg je m² bis Sa 2 bei rund 10 m² pro Stunde und 58 kg je m² bis Sa 2½ bei rund 5 m² pro Stunde; mit 8-mm-Düse 35 beziehungsweise 51 kg je m²; mit 10-mm-Düse 30 beziehungsweise 46 kg je m². Das sind Durchschnittswerte für offenes Strahlen ohne Rückführung; in einer Kabine mit Rückführung sinkt der Bedarf deutlich. Ihren tatsächlichen Verbrauch ermitteln Sie am zuverlässigsten an einer kleinen Musterfläche.
Für Beton gibt es keine Normangabe in kg pro m² – die CSP-Stufe wird über Vergleichsmuster nach ICRI beurteilt, nicht über den Materialverbrauch. Beton ist deutlich saugfähiger als Stahl, der tatsächliche Verbrauch hängt stark von Festigkeitsklasse, Karbonatisierung, Anteil von Beschichtungen oder Putz sowie der eingesetzten Ausrüstung ab und ist im Einzelfall zu ermitteln.
Richtwerte aus der Praxis: bei rund 50 % Luftfeuchte und 20 °C kann frisch gestrahlter Stahl nach etwa 2–4 Stunden beginnen zu reoxidieren (Flugrost), bei höherer Luftfeuchte oder im Außenbereich teils deutlich früher. Empfohlen wird daher, die Grundierung möglichst noch am selben Tag, idealerweise innerhalb von 1–2 Stunden, aufzubringen. Tatsächliche Werte hängen von Klima, Untergrund und Beschichtungssystem ab.
Das erreichte Rauheitsprofil hängt stark von Druck, Abstand und Winkel ab und ist im Einzelfall mit einem Rauheitsvergleichsmuster nach ISO 8503 zu prüfen. Als grobe Tendenz gilt: Feinere Körnung (0,2–0,8 mm) erzeugt ein feineres Profil, das für viele 2K-Epoxid-Grundierungen infrage kommt; gröbere Körnung (0,5–1,4 mm) erzeugt ein gröberes Profil und wird oft für dickschichtige Industriebeschichtungen eingesetzt.
Erfahrungsgemäß lässt sich mit feiner Körnung (0,1–0,4 mm) bei niedrigem Druck ein Profil im Bereich CSP 3 (leichtes Sandstrahlprofil, unterste mit Strahlverfahren übliche Stufe) anstreben. Gröbere Standard-Körnungen wie 0,5–1,4 mm oder 0,5–2,0 mm werden oft für 2K-Epoxid- und PU-Bodensysteme eingesetzt. Die tatsächlich erreichte Stufe ist vor Beschichtungsauftrag mit ICRI-Vergleichsmustern zu prüfen.
Nein. Kupfersilikatschlacke enthält Eisenoxidanteile, die auf Edelstahl Eisenkontaminationen hinterlassen und dort später zu Flugrost führen können. Für Edelstahl sollte ein geeignetes nichteisenhaltiges Strahlmittel separat geprüft werden.
Für Naturstein wie Sandstein, Granit oder Marmor empfehlen sich erfahrungsgemäß nur die feinsten Körnungen 0,1–0,4 mm oder 0,2–0,5 mm bei niedrigem Druck (Richtwert 2–3 bar). Gröbere Körnungen können Steinoberflächen ausbrechen oder beschädigen. Eignung für den konkreten Stein im Einzelfall mit einem Probefeld prüfen.
Bewährter Richtwert: 15–30 cm Abstand der Strahldüse zur Oberfläche. Bei dünnem Karosserieblech eher 25–30 cm und niedrigerer Druck. Bei Beton und schwerem Stahl werden in der Praxis oft 15–20 cm bei höherem Druck eingesetzt. Strahlwinkel typisch 45–80°, frontale 90°-Anwendung auf dünne Bleche wird in der Regel vermieden.
Für Hobbyeinsatz reichen häufig Keramikdüsen mit einer typischen Standzeit von etwa 8–20 Stunden mit Schlacke. Für regelmäßigen Einsatz werden oft Wolframkarbid oder Borkarbid verwendet. Bei hartem Strahlgut wie Schlacke liegen beide eher am unteren Ende der üblichen Standzeitangaben, Borkarbid hält dabei deutlich länger als Wolframkarbid und kann wirtschaftlich vorteilhaft sein – die genaue Standzeit schwankt je nach Düse stark. Tatsächliche Standzeiten hängen zusätzlich von Düsendurchmesser, Druck und Mediendurchsatz ab.
Drei häufig genannte Hebel: feine Körnung wählen (0,2–0,5 mm oder 0,2–0,8 mm), Druck reduzieren (Richtwert 2–4 bar) und Düsenabstand vergrößern (Richtwert 25–30 cm). Zusätzlich nicht punktuell verharren, sondern in gleichmäßigen Bahnen über das Blech führen, bei großen Flächen abschnittsweise arbeiten und das Blech zwischendurch abkühlen lassen.
Eine pauschale Sackzahl können wir seriös nicht nennen: Zwischen einer reinen Außenhaut-Restaurierung und einer Komplettrestaurierung mit Bodengruppe und Radläufen liegt eine große Spannweite, und Rostgrad, Ausrüstung und Arbeitsweise verschieben den Bedarf zusätzlich. Strahlen Sie deshalb zuerst einen überschaubaren Bereich, ermitteln Sie daraus Ihren Verbrauch pro Fläche und rechnen Sie diesen auf das gesamte Fahrzeug hoch. Wir empfehlen, mit etwas Reserve zu bestellen, damit die Arbeit nicht mittendrin wegen eines fehlenden Sacks pausiert.
Pro Körnung sind im Warenkorb bis zu 100 Säcke à 25 kg möglich; für größere Mengen einer einzelnen Körnung bitte per E-Mail anfragen. Der Versand erfolgt per DHL innerhalb Deutschlands; weitere Logistikarten werden auf der Website nicht angeboten.
Versand erfolgt per DHL als Standardpaket. Jeder Sack ist als Einzelpaket adressiert. Ab 5 Säcken empfehlen wir Annahme an einem Ort mit Sackkarre oder Hubwagen. Die übliche Lieferzeit innerhalb Deutschlands beträgt 2–5 Werktage nach Zahlungseingang; in Einzelfällen kann die Lieferung länger dauern.
Ja. Alle Preise auf kupferstrahl.de enthalten die in Deutschland gültige Mehrwertsteuer von 19 %. Auf der Rechnung ist die MwSt separat ausgewiesen, sodass gewerbliche Kunden sie als Vorsteuer geltend machen können. Versand innerhalb Deutschlands ist kostenfrei.
Eingesetztes Strahlmittel zerfällt teilweise zu Feinstaub. Praxiswert: Das Rückstandsvolumen liegt in der Größenordnung des eingesetzten Materials, kann bei stark belasteten Oberflächen mit abgetragenem Lack oder Rost aber deutlich höher liegen. Sammlung in einem dichten Behälter empfohlen. Die Entsorgung hängt vom gestrahlten Untergrund, möglichen Verunreinigungen (Lack, Rost, Altbeschichtungen) und den örtlichen Vorgaben ab – bitte prüfen Sie den konkreten Fall mit der zuständigen lokalen Stelle oder einem Entsorgungsfachbetrieb.
Nur bedingt. Kupfersilikatschlacke ist überwiegend nicht magnetisch – der Eisenanteil liegt im Silikat gebunden vor. Ein starker Neodym-Magnet zieht jedoch die abgestrahlten Eisen- und Stahlpartikel aus den Rückständen. Für die Trennung von Strahlmittel und Metallabrieb ist das praktisch; das Restmaterial bleibt unmagnetisches Granulat.
Für gewerbliche Strahlarbeiten in Deutschland sind insbesondere TRGS 559 (Quarzhaltiger Staub), DGUV-Regel 109-607 (Branche Metallbau, Kapitel 3.8.3 Strahlen) sowie GefStoffV einschlägig; sie richten sich an Arbeitgeber und Beschäftigte. Sie regeln Strahlmittelauswahl, Schutzausrüstung, Frischluftversorgung im Strahlhelm und Staubabsaugung. Wer privat strahlt, ist rechtlich nicht an diese Regelwerke gebunden, sollte die dort beschriebenen Schutzmaßnahmen – Atemschutz, Schutzbrille, Handschuhe – aber genauso anwenden, weil der Staub unabhängig vom rechtlichen Rahmen gesundheitsschädlich bleibt. Die Texte sind über die BAuA und DGUV öffentlich einsehbar. Für das Strahlen selbst gilt außerdem die DGUV Regel 100-500, Kapitel 2.24, mit der Grenze von 2 Gewichtsprozent freier kristalliner Kieselsäure im Strahlmittel und der Pflicht zu Atemschutzgeräten bei Strahlarbeiten (Abschnitt 3.3.1).
Kupferschlacke (Kupfersilikatschlacke) ist ein scharfkantiges mineralisches Einwegstrahlmittel mit Mohs-Härte 6–7 und Dichte 2,9 g/cm³; laut Analyse besteht sie überwiegend aus SiO₂ (30–41 %), CaO (24,2–26,2 %) und Al₂O₃ (11,5–12,6 %), gebunden in einer glasigen Silikatphase. Korund ist härter und mehrfach verwendbar, Glasperlen sind rund und verdichten die Oberfläche statt zu schneiden, Stahlkies und Stahlkugeln laufen im Kreislauf von Anlagen. Welches Material passt, hängt von Untergrund, Zielprofil, Verfahren und Arbeitsschutz ab; für Aluminium, Edelstahl und Chrom ist Kupferschlacke laut Datenblatt nicht gedacht.
Faustregel aus Herstellerunterlagen: Die Düse muss mindestens viermal so groß sein wie das größte Korn, aufgerundet. 0,1–0,4 mm ab 2 mm, 0,2–0,5 mm ab 2 mm (üblich 3 mm), 0,2–0,8 mm ab 3,5 mm (üblich 4 bis 4,5 mm), 0,2–1,0 mm ab 4 mm, 0,2–1,4 mm und 0,5–1,4 mm ab 6 mm, 0,5–2,0 mm ab 8 mm, 1,4–2,8 mm ab 12 mm. Ist die Düse zu klein, verstopft sie oder das Korn läuft ungleichmäßig.
Bei 6 bar nach Düsentabelle (Schmidt Sandstrahltechnik, Hintergrundwissen 2026): 3 mm etwa 0,5 m³ pro Minute, 4,5 mm etwa 1,1 m³, 6 mm etwa 2,05 m³, 8 mm etwa 3,4 m³, 9,5 mm etwa 4,85 m³. Maßgeblich ist die effektive Liefermenge des Kompressors, nicht die Ansaugleistung auf dem Typenschild. Reicht sie nicht, eine kleinere Düse und feineres Korn wählen, nicht den Druck erhöhen.
Kupferschlacke (Kupferhüttenschlacke) gehört zur Materialgruppe „Copper Refinery Slag“, die in der Norm DIN EN ISO 11126-3 (dinmedia.de) beschrieben ist. Arbeiten mit Strahlmitteln und Staubschutz regelt die TRGS 559 (baua.de). Die Grenze von 2 Gewichtsprozent freier kristalliner Kieselsäure für Strahlmittel und die Pflicht zum Atemschutz bei Strahlarbeiten stehen in der DGUV Regel 100-500, Kapitel 2.24; unser Material liegt laut Datenblatt bei maximal 1 %. Die Reinheitsgrade Sa 1 bis Sa 3 definiert DIN EN ISO 8501-1. Düsen-, Luft- und Verbrauchswerte sind Durchschnittswerte aus Herstellerunterlagen (Schmidt Sandstrahltechnik, Hintergrundwissen 2026) und ersetzen keine Probefläche.
Kleine Packungen · eigene Probefläche · passende Körnung
Wenn zwei benachbarte Körnungen infrage kommen, kann ein Vergleich am geeigneten Probestück bei der Entscheidung helfen. Gerät, Druck, Untergrund und gewünschtes Profil bleiben genauso wichtig wie die Korngröße.
Unser Tipp aus der Praxis: Vergleichen Sie geeignete Körnungen zunächst getrennt an vergleichbaren Probestücken. Beurteilen Sie Abtrag und Oberfläche. Danach bestellen Sie die passende Körnung in der benötigten Menge.
5 kg ab 12,99 € · DHL-Versand ab der ersten Packung kostenlos innerhalb Deutschlands. Alle acht Körnungen gibt es auch in 10, 15 und 25 kg. Die zweite und dritte Packung erhalten 30 % Rabatt, wenn sie zusammen mit der ersten in ein Versandpaket bis 25 kg passen.
Zwei Körnungen zum Ausprobieren auswählen