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Strahlmittel für Boote und Stahlteile

Strahlmittel für Yachten und Boote: Stahlteile und Rumpf privat entrosten, entlacken und vor Lackierung vorbereiten. 25 kg, 8 Körnungen, DHL gratis.

21,49 € 25 kg · 0,86 €/kg · inkl. MwSt.

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An Booten gibt es Stahl, der sich gut strahlen lässt – Rümpfe von Stahlyachten, Kiele, Ruder, Beschläge, Trailer – und Materialien, die mit Kupferschlacke nichts zu tun haben dürfen: GFK, Gelcoat, Aluminium, Holz. Diese Seite trennt beides, nennt Körnung, Gerät und Verbrauch für die Stahlteile und erklärt, warum Antifouling ein Sonderfall ist.

Yacht- und Bootsaufbauten aus Stahl beim Vorbereiten mit Kupferschlacke-Strahlmittel vor dem neuen Korrosionsschutz

8 Körnungen · 5 / 10 / 15 / 25 kg · DHL gratis

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Empfohlener Startpunkt: 0,2–0,8 mm. Vergleichen Sie die acht Körnungen – jede in 5, 10, 15 und 25 kg – und wählen Sie die konkrete Fraktion passend zum Bauteil.

5 kg: 12,99 € · 10 kg: 14,99 € · 15 kg: 17,99 € · 25 kg: 21,49 €. Inkl. MwSt. und DHL-Versand innerhalb Deutschlands.

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Empfohlene Körnung

0,2–0,8 mm

Stahlteile an Booten und Yachten entrosten und entlacken – was geht, was nicht, und wie viel Material es braucht. Standard-Körnung als Startpunkt. Druck, Abstand und Probestelle bleiben entscheidend.

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Kurz erklärt: Anwendung und Körnung

Strahlmittel für Yachten und Boote: Kupferschlacke 0,2–0,8 mm für Stahlrümpfe, Kiele, Ruder, Beschläge und Bootstrailer, 0,2–1,4 mm bis 0,5–1,4 mm für dick beschichtete Stahlrümpfe – nicht für GFK, Gelcoat, Aluminium, Edelstahl oder Holz.

  • Antifouling-Altanstriche enthalten Biozide: Staub und gebrauchtes Strahlmittel sind dann gefährlicher Abfall, die Fläche wird abgeplant und das Material vollständig aufgefangen; Atemschutz nach DGUV Regel 100-500 ist Pflicht.
  • Verbrauch im Freistrahlen nach Herstellertabellen: 40–58 kg Schlacke je m² Stahl bis Sa 2 bis Sa 2½ (6-mm-Düse); gestrahlter Stahl wird noch am selben Tag grundiert, an Seeluft binnen Stunden.

Unser Strahlmittel ist Kupferschlacke (Mohs-Härte 6–7, maximal 0,0025 % wasserlösliche Chloride, maximal 1 % freie kristalline Kieselsäure laut Datenblatt) in acht Körnungen, im Sack mit 25 kg und in 5, 10 und 15 kg. Für Bootsstahl ist 0,2–0,8 mm der Startpunkt, 0,2–1,4 mm für Kiele und dick beschichtete Rümpfe, 0,5–1,4 mm für Stahlrümpfe mit Mehrlagen-Aufbau. Laut Datenblatt nicht für Aluminium, Edelstahl und Chrom, wenn Eisenkontamination vermieden werden muss.

Boots- und Yachtteile sauber abgrenzen

Mit Kupferschlacke strahlen lassen sich: Rümpfe und Decks von Stahlbooten, Gusseisen- und Stahlkiele, Ruderblätter aus Stahl, Stahlbeschläge, Davits, Relingstützen aus Stahl, Bootstrailer und Slipwagen. Nicht mit Kupferschlacke: GFK-Rümpfe und Gelcoat (das Korn frisst sich in das Laminat), Aluminiumrümpfe und -masten (Eisenkontamination, Datenblatt), Edelstahlbeschläge (Fremdrost), Holzboote (Fasern reißen auf), Bleikiele (weiches Metall, giftiger Staub). Für GFK gibt es Soda- und Kunststoffgranulatstrahlen durch Fachbetriebe; für Aluminium eisenfreie Strahlmittel. Wer das Material seines Rumpfs nicht sicher kennt, prüft mit einem Magneten: Stahl zieht an.

Stahl, Lack und Rost prüfen

Bootsstahl ist meist 3–6 mm stark – keine Verzugsgefahr, aber oft tiefe Rostnarben vom Salzwasser und viele Beschichtungslagen. Vor dem Strahlen mit Süßwasser hochdruckreinigen, um Salz aus den Narben zu holen; nach dem Strahlen bei kritischen Systemen die löslichen Salze prüfen (Bresle-Verfahren nach DIN EN ISO 8502-6). Bleche unter 2 mm, etwa an Aufbauten, mit 0,2–0,5 mm und Abstand. Gusskiele vertragen 0,2–1,4 mm; Hohlkiele vorher auf Leckagen prüfen, Ballast und Innenräume verschließen.

0,2–0,8 mm als Einstieg, gröber für Bootsrümpfe

0,2–0,8 mm trägt Rost und normale Lackaufbauten ab und hinterlässt ein Profil, auf dem Bootsgrundierungen haften; es läuft durch eine 4-mm-Düse und ist am Werkstattkompressor für Beschläge, Ruder und Trailer machbar. Stahlrümpfe mit Mehrlagen-Aufbau und Kiele mit Zunder: 0,2–1,4 mm oder 0,5–1,4 mm mit 6-mm-Düse am Druckstrahlkessel – eine 6-mm-Düse braucht bei 6 bar etwa 2,05 m³ Luft pro Minute (Düsentabelle Schmidt Sandstrahltechnik, Hintergrundwissen 2026). Die Düse muss mindestens viermal so groß sein wie das größte Korn.

Antifouling und Altbeschichtungen lösen

Antifouling enthält Biozide, früher auch Tributylzinn, heute meist Kupferverbindungen und organische Wirkstoffe. Beim Strahlen entsteht daraus belasteter Staub, und das gebrauchte Strahlmittel wird gefährlicher Abfall. Pflicht sind deshalb: Abplanen der Fläche, vollständiges Auffangen des Materials, Atemschutz nach DGUV Regel 100-500 (Kapitel 2.24), Rücksprache mit Hafen oder Werft, Entsorgung nach Vorgabe des Entsorgers. Viele Häfen verbieten Freistrahlen an Land ohne Einhausung – vorher fragen. Technisch gehen Antifouling und Epoxidlagen mit 0,2–1,4 mm zügig ab; dünne Reste mit 0,2–0,8 mm.

Verbrauch für Rumpf, Kiel und Trailer

Herstellertabellen für Schlacke auf Stahl im Druckstrahlen nennen 40–58 kg je m² bis Sa 2 bis Sa 2½ mit 6-mm-Düse. Ein Stahlrumpf von 10 m Länge hat unter Wasser schnell 25–30 m² – also 40–70 Säcke zu 25 kg je nach Zustand. Ein Gusskiel mit 2 m² braucht drei bis fünf Säcke, ein Bootstrailer mit 3 m² abgewickelter Fläche fünf bis sieben. Beschläge und Ruder in der Kabine: ein Sack reicht für viele Teile. Messen Sie die Fläche grob aus und bestellen Sie Reserve.

Nach dem Strahlen: Primer und Voranstrich

An Seeluft läuft gestrahlter Stahl in wenigen Stunden an. Deshalb nur so viel strahlen, wie am selben Tag grundiert wird: ausblasen, entfetten, Epoxid-Grundierung nach Merkblatt des Herstellers – die meisten Systeme verlangen Sa 2½ nach DIN EN ISO 8501-1 und nennen das Zeitfenster bis zur ersten Schicht. Kanten, Nähte und Schweißpunkte mit Streifenanstrich vorlegen. Erst danach Spachtel, Zwischenschichten und das neue Antifouling.

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Normen & Quellen

Kupferschlacke (Kupferhüttenschlacke) gehört zur Materialgruppe „Copper Refinery Slag“, die in der Norm DIN EN ISO 11126-3 (dinmedia.de) beschrieben ist. Arbeiten mit Strahlmitteln und Staubschutz regelt die TRGS 559 (baua.de). Die Grenze von 2 Gewichtsprozent freier kristalliner Kieselsäure für Strahlmittel und die Pflicht zum Atemschutz bei Strahlarbeiten stehen in der DGUV Regel 100-500, Kapitel 2.24; unser Material liegt laut Datenblatt bei maximal 1 %. Die Reinheitsgrade Sa 1 bis Sa 3 definiert DIN EN ISO 8501-1. Düsen-, Luft- und Verbrauchswerte sind Durchschnittswerte aus Herstellerunterlagen (Schmidt Sandstrahltechnik, Hintergrundwissen 2026) und ersetzen keine Probefläche am eigenen Bauteil.

FAQ

Kann ich damit Gelcoat oder GFK bearbeiten?

Nein. Kupferschlacke frisst sich in Laminat und Gelcoat. Für GFK-Rümpfe sind Soda- oder Kunststoffgranulatstrahlen durch Fachbetriebe oder Schleifen üblich. Unser Material ist für Stahl und Guss.

Ist 0,2–0,8 mm immer die richtige Körnung?

Für Beschläge, Ruder, Trailer und normal beschichtete Stahlteile ja. Für dick beschichtete Rümpfe und Kiele mit Zunder 0,2–1,4 mm oder 0,5–1,4 mm am Druckstrahlkessel; für dünne Aufbauten 0,2–0,5 mm.

Darf ich Antifouling selbst abstrahlen?

Technisch ja, rechtlich nur mit Einhausung, vollständigem Auffangen, Atemschutz und ordnungsgemäßer Entsorgung des biozidhaltigen Abfalls – und mit Erlaubnis von Hafen oder Werft. Viele Häfen verbieten es an Land ohne Einhausung. Vorher fragen.

Wie viel Strahlmittel für einen Stahlrumpf?

Nach Herstellertabellen 40–58 kg je m² bis Sa 2 bis Sa 2½. Ein 10-m-Rumpf mit 25–30 m² Unterwasserschiff braucht 40–70 Säcke zu 25 kg je nach Zustand. Den Verbrauch an einer Probefläche messen.

Aluminium- oder Edelstahlteile am Boot?

Nicht mit Kupferschlacke: Eisenanteile verursachen Fremdrost; das Datenblatt schließt Aluminium, Edelstahl und Chrom aus. Dafür eisenfreie Strahlmittel wie Korund, Glasgranulat oder Glasperlen, die wir nicht führen.

Empfohlene Körnung

0,2–0,8 mm ist der empfohlene Startpunkt. Probestelle, Druck und Abstand immer am realen Bauteil abstimmen.

Strahlmittel vergleichen

Wenn die Körnung noch unklar ist, hilft der direkte Vergleich nach Rostgrad, Blechdicke und Lackaufbau.

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Kupferschlacke gibt es in acht Körnungen und vier Packungsgrößen – 5 kg 12,99 € · 10 kg 14,99 € · 15 kg 17,99 € · 25 kg 21,49 €, inkl. MwSt. und DHL-Versand innerhalb Deutschlands. Die zweite und dritte Packung kosten 30 % weniger, wenn sie zusammen in ein Paket bis 25 kg passen.

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Für geeignete Stahlteile kann eine Probe mit zwei Körnungen die Auswahl erleichtern. Dieses Strahlmittel ist keine allgemeine Empfehlung für Aluminiumrümpfe, Edelstahl, Chrom oder empfindliche Verbundwerkstoffe.

Unser Tipp aus der Praxis: Vergleichen Sie geeignete Körnungen zunächst getrennt an vergleichbaren Probestücken. Beurteilen Sie Abtrag und Oberfläche. Danach bestellen Sie die passende Körnung in der benötigten Menge.

5 kg ab 12,99 € · DHL-Versand ab der ersten Packung kostenlos innerhalb Deutschlands. Alle acht Körnungen gibt es auch in 10, 15 und 25 kg. Die zweite und dritte Packung erhalten 30 % Rabatt, wenn sie zusammen mit der ersten in ein Versandpaket bis 25 kg passen.

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