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Strahlmittel für Yachten & Boote – Antifouling und Osmose-Sanierung

Strahlmittel für Yachten und Boote muss Altantifouling, Lackrückstände und beginnende Osmose zuverlässig entfernen, ohne das GFK-Laminat oder den dünnen Stahlrumpf zu schädigen. Feine Kupferschlacke 0,2–0,5 mm bei reduziertem Druck von 2–3 bar ist die Standardlösung im professionellen Bootsbau – silikosefrei nach DIN EN ISO 11126-3, scharfkantig, mit Härte 6–7 Mohs und kontrolliertem Materialabtrag.

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Strahlmittel für Yachten & Boote – Antifouling und Osmose-Sanierung Silikosefrei · DIN EN ISO 11126-3
Empfohlene Körnung

0,2 – 0,5 mm

Feine Körnung für dünne Stahlrümpfe – schonender Materialabtrag bei kontrollierbarem Profil. Hinweis: GFK- und Aluminiumrümpfe erfordern nichteisenhaltige Strahlmittel; im Einzelfall mit Fachbetrieb abstimmen.

Zur Detailseite Körnung 0,2 – 0,5 mm

Konkrete Einsatzgebiete

  • Altantifouling auf Stahlrümpfen entfernen
  • Osmose-Sanierung an GFK-Booten
  • Vorbereitung der Lackschichten unterhalb der Wasserlinie
  • Decksbeschläge, Reling-Stützen und Anker-Bauteile
  • Stahlrumpf-Bereiche an Verdrängern und Stahlyachten

Vorteile auf einen Blick

  • Schonender Materialabtrag auf dünnen Stahlrümpfen
  • Entfernt Altantifouling Schicht für Schicht
  • Silikosefrei nach DIN EN ISO 11126-3
  • Liefert Profil für 2K-EP- und Vinylester-Beschichtungen
  • Staubarm im Vergleich zu Glasperlen oder Quarzsand

Antifouling sicher entfernen

Selbstpolierende und Hartantifoulings legen sich über die Saisons in mehreren Lagen übereinander. Mechanisches Schleifen erzeugt Staub mit Biozid-Anteil und ist gesundheitlich problematisch. Mit feinem Kupferschlacke-Strahlmittel 0,2–0,5 mm bei 2,5–3,5 bar lässt sich das Altantifouling kontrolliert lagenweise abtragen, das Strahlgut wird anschließend als kontaminierter Abfall entsorgt – sauber getrennt vom restlichen Werftbetrieb.

Osmose-Sanierung an GFK-Rümpfen

Bei Osmose-Schäden muss das Gelcoat bis auf das gesunde Laminat zurückgenommen werden. Das geht entweder mit Hobel und Schleifteller oder durch sehr feines, kontrolliertes Strahlen. 0,2–0,5 mm Kupferschlacke bei 2–3 bar trägt die Gelcoat-Schicht gleichmäßig ab, ohne tiefer in die Glasfasermatten einzudringen. Wichtig: Probeflächen anlegen und bei jedem Rumpfaufbau den Druck individuell justieren.

Stahlyachten — Hinweis zu Aluminiumrümpfen

Stahlyachten unter der Wasserlinie sind oft mit Zinkstaub-Grundierung und 2K-EP geschützt. Wird der Rumpf neu beschichtet, reicht häufig ein Aufrauen mit 0,2–0,5 mm bei rund 3 bar (Richtwert) – ein zu tiefes Profil kann unnötig Beschichtungsmaterial verbrauchen. Aluminiumrümpfe vertragen eisenhaltige Strahlmittel wie Kupferschlacke schlecht und sollten in der Regel mit nichteisenhaltigen Strahlmitteln bearbeitet werden; im Einzelfall mit Fachbetrieb abstimmen.

Saisonalität, Witterung und Trocknung

Bootssanierung läuft typischerweise im Winterhafen. Wichtig: Rumpf vor dem Strahlen vollständig trocknen lassen – sonst verklumpt das Strahlmittel und das Profil wird ungleichmäßig. Bei GFK-Rümpfen mit Osmose-Befall sind oft 4–8 Wochen Trockenzeit nötig, bevor sinnvoll gestrahlt werden kann. Nach dem Strahlen direkt grundieren – im Winterquartier mit guter Belüftung und Heizung.

Technische Eckdaten Kupferschlacke

Aussehen Braunes, scharfkantiges Granulat
Korngröße 0,2 – 2,8 mm
Härte (Mohs) 6 – 7
Spezifisches Gewicht 2,9 g/cm³
Schüttdichte 1,6 Mg/m³
Schmelzpunkt 1460 °C
pH-Wert Neutral
Norm DIN EN ISO 11126-3
Verpackung 25 kg Sack
Empfohlene Körnung 0,2 – 0,5 mm

Weitere Informationen: Wikipedia: Kupferschlacke · Wikipedia: Eisensilikat · DIN EN ISO 11126-3 · BAuA TRGS 559

Alle 8 Körnungen für diese Anwendung

Die passende Körnung hängt vom Substrat und gewünschten Profil ab. Übersicht aller verfügbaren Fraktionen:

0,1 – 0,4 mm Feinststrahlen Stahl, dünne Bleche, hohe Oberflächengüte
0,2 – 0,5 mm Delikatmetalle, dünne Bleche
0,2 – 0,8 mm Allround: Stahl, Karosserie, Oldtimer
0,2 – 1,0 mm Stahlbau, Rostentfernung
0,2 – 1,4 mm Schwerer Rostbefall, Stahlkonstruktionen
0,5 – 1,4 mm Beton, Stein, industrielle Entlackung
0,5 – 2,0 mm Grobe Entrostung, Betonbearbeitung
1,4 – 2,8 mm Grobstrahlen, Betonreinigung, Fassaden

Häufige Fragen zur Anwendung

Beschädigt Strahlen das GFK-Laminat?

Bei feiner Körnung 0,2–0,5 mm und reduziertem Druck (2–3 bar) bleibt das Laminat intakt. Wichtig sind ein flacher Strahlwinkel und ausreichend Strahlabstand (20–30 cm). Vorher immer eine Probefläche machen.

Eignet sich Kupferschlacke für Aluminiumrümpfe?

Für Aluminiumrümpfe ist Kupferschlacke nicht erste Wahl, da Eisensilikat-Anteile zu Eisenkontaminationen führen können. Empfohlen werden nichteisenhaltige Strahlmittel (z. B. Glasperlen oder Edelkorund). Falls Kupferschlacke im Einzelfall eingesetzt wird, möglichst nur lokal mit geringer Verweildauer arbeiten und im Anschluss gründlich druckluftentstauben — im Zweifel mit Fachbetrieb abstimmen.

Wie wird kontaminiertes Strahlgut entsorgt?

Mit Antifouling-Resten kontaminiertes Strahlmittel ist als gefährlicher Abfall zu deklarieren. Werften haben dafür eigene Sammelbehälter. Reines Kupferschlacke-Strahlmittel ohne Kontamination fällt unter Abfallschlüssel 12 01 21 (nicht gefährlich).

Lohnt sich Strahlen statt Schleifen?

Bei Altantifouling und Osmose-Schäden ja: weniger Staubentwicklung, gleichmäßiger Abtrag und kein Hitzeeintrag. Bei kleinen Reparaturstellen reicht oft Schleifen. Im Werftbetrieb dominiert Strahlen klar bei Gesamtüberholungen.

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Strahlmittel Kupferschlacke im 25-kg-Sack für Sandstrahlen
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Alle Körnungen

0,1 – 0,4 mm
0,2 – 0,5 mm
0,2 – 0,8 mm
0,2 – 1,0 mm
0,2 – 1,4 mm
0,5 – 1,4 mm
0,5 – 2,0 mm
1,4 – 2,8 mm

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Physikalische Eigenschaften

Aussehen Braunes, scharfkantiges Granulat
Korngröße 0,2 – 2,8 mm
Härte (Mohs) 6 – 7
Spezifisches Gewicht 2,9 g/cm³
Schüttdichte 1,6 Mg/m³
Schmelzpunkt 1460 °C
pH-Wert Neutral

Chemische Zusammensetzung

SiO₂ 30 – 41 %
CaO 24,2 – 26,2 %
Al₂O₃ 11,5 – 12,6 %
MgO 6,07 – 10,4 %
FeO 4,6 – 9,02 %
PbO 0,5 – 1,00 %
Technisches Datenblatt als PDF