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Strahlmittel für Fassaden & Beton – Reinigung, Strukturierung, CSP 2–3

Strahlmittel für Fassaden und Beton muss zwei Aufgaben erfüllen: oberflächliche Verschmutzungen auf Naturstein und Klinker entfernen und gleichzeitig Beton für Beschichtungen öffnen. Grobe Kupferschlacke 1,4–2,8 mm und mittlere 0,5–1,4 mm decken das Spektrum von Fassadenreinigung bis CSP 2–3 nach ICRI ab.

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Strahlmittel für Fassaden & Beton – Reinigung, Strukturierung, CSP 2–3 Silikosefrei · DIN EN ISO 11126-3
Empfohlene Körnung

1,4 – 2,8 mm

Grobe Körnung für Fassaden, Naturstein und großflächigen Beton – maximaler Durchsatz bei moderatem Strahldruck.

Zur Detailseite Körnung 1,4 – 2,8 mm

Konkrete Einsatzgebiete

  • Klinker- und Sandsteinfassaden von Algen, Moos und Patina befreien
  • Sichtbeton vor Beschichtung auf CSP 2–3 öffnen
  • Tiefgaragen-Böden und Industriebeton sanieren
  • Graffiti von Beton und Klinker entfernen
  • Brückenpfeiler, Tunnel- und Schleusenbauwerke reinigen

Vorteile auf einen Blick

  • Hoher Durchsatz auf großen Fassaden- und Betonflächen
  • CSP 2–3 nach ICRI für Epoxid- und PU-Beschichtungen
  • Silikosefrei nach DIN EN ISO 11126-3
  • Trocken, ohne chemische Reiniger und ohne Wassergefahr
  • Chemisch träge auf mineralischen Untergründen

Klinker und Sandstein schonend reinigen

Beim Fassadenstrahlen wirken grobe Körnungen paradoxerweise oft schonender als feine: Der Strahlabstand ist größer und der Impuls pro Quadratzentimeter geringer. Mit 1,4–2,8 mm bei 3–4 bar lassen sich Algen, Moos und alte Putze von Klinker und Sandstein abtragen, ohne die Steinkante zu verletzen. Bei stark verwittertem Sandstein ist immer eine Probefläche nötig, weil Sandsteine je nach Lagerstätte unterschiedliche Härten haben.

Beton vorbereiten – CSP 2–3 nach ICRI

Für Epoxid- und PU-Beschichtungen muss Beton mechanisch geöffnet werden. Die ICRI-Skala (Concrete Surface Profile) reicht von CSP 1 (glatt) bis CSP 9 (sehr rauh). Beschichtungs­hersteller fordern für Industrieböden in der Regel CSP 2–3, für schwere Beläge CSP 3–4. 0,5–1,4 mm Kupferschlacke liefert CSP 2–3 zuverlässig, 1,4–2,8 mm geht bis CSP 4. Diamantschleifen erzeugt Mikrorisse, Strahlen nicht – das ist der Grund, warum Beschichter beim Boden lieber strahlen.

Graffiti und dicke Farbschichten

Auf Beton und Klinker entfernt 1,4–2,8 mm Kupferschlacke Graffiti und dicke Farb­schichten in einem Durchgang, ohne Lösemittel-Einsatz. Wichtig ist die Druckanpassung: bei glattem Sichtbeton kann 1,4–2,8 mm zu grob sein – hier auf 0,5–1,4 mm wechseln und bei 5 bar arbeiten. Die Strahlrichtung sollte den Steinfugen folgen, damit Verfugungen nicht ausgewaschen werden.

Druckluft und Wassereinsatz

Für Fassaden und Beton sind in der Praxis 4000–5000 l/min Luftverbrauch typisch (Richtwerte); meist wird ein Kompressor ab rund 15 kW eingesetzt. Beim Fassadenstrahlen kann eine Wassereindosierung in den Strahl (Nassstrahlen) die Staubentwicklung deutlich reduzieren — wichtig in städtischen Lagen mit Anwohnern. Die Reichweite des Strahls verkürzt sich dabei, der Durchsatz bleibt aber meist praxistauglich. Tatsächliche Werte hängen von Gerät und Bedingungen ab.

Technische Eckdaten Kupferschlacke

Aussehen Braunes, scharfkantiges Granulat
Korngröße 0,2 – 2,8 mm
Härte (Mohs) 6 – 7
Spezifisches Gewicht 2,9 g/cm³
Schüttdichte 1,6 Mg/m³
Schmelzpunkt 1460 °C
pH-Wert Neutral
Norm DIN EN ISO 11126-3
Verpackung 25 kg Sack
Empfohlene Körnung 1,4 – 2,8 mm

Weitere Informationen: Wikipedia: Kupferschlacke · Wikipedia: Eisensilikat · DIN EN ISO 11126-3 · BAuA TRGS 559

Alle 8 Körnungen für diese Anwendung

Die passende Körnung hängt vom Substrat und gewünschten Profil ab. Übersicht aller verfügbaren Fraktionen:

0,1 – 0,4 mm Feinststrahlen Stahl, dünne Bleche, hohe Oberflächengüte
0,2 – 0,5 mm Delikatmetalle, dünne Bleche
0,2 – 0,8 mm Allround: Stahl, Karosserie, Oldtimer
0,2 – 1,0 mm Stahlbau, Rostentfernung
0,2 – 1,4 mm Schwerer Rostbefall, Stahlkonstruktionen
0,5 – 1,4 mm Beton, Stein, industrielle Entlackung
0,5 – 2,0 mm Grobe Entrostung, Betonbearbeitung
1,4 – 2,8 mm Grobstrahlen, Betonreinigung, Fassaden

Häufige Fragen zur Anwendung

Welche Körnung für Klinkerfassade?

1,4–2,8 mm bei 3–4 bar ist die Standardwahl. Bei sehr empfindlichen historischen Klinkern auch 0,5–1,4 mm – mit Probefläche prüfen, ob die Brennhaut erhalten bleibt.

Wird CSP 3 mit Kupferschlacke erreicht?

Ja, mit 0,5–1,4 mm bei 5–6 bar zuverlässig. Für CSP 4 wechseln Sie auf 1,4–2,8 mm und erhöhen den Druck auf 6 bar. Wichtig: vorher mit Beschichtungshersteller das geforderte CSP klären.

Darf ich Naturstein-Fassaden trocken strahlen?

In Wohngebieten ist Naßstrahlen oder gekapseltes Strahlen wegen Staubschutz die bessere Wahl. Trockenstrahlen ist auf eingerüsteten Industriebauten oder im freien Gelände unproblematisch. Lokale Immissionsschutzauflagen prüfen.

Wie viel Strahlmittel pro m² Fassade?

Je nach Verschmutzung 15–30 kg/m² im Trockenbetrieb, beim vorsichtigen Reinigen historischer Klinker eher 10–15 kg/m². Bei dicken Altanstrichen auf Beton sind 30–50 kg/m² realistisch.

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Strahlmittel Kupferschlacke im 25-kg-Sack für Sandstrahlen
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Alle Körnungen

0,1 – 0,4 mm
0,2 – 0,5 mm
0,2 – 0,8 mm
0,2 – 1,0 mm
0,2 – 1,4 mm
0,5 – 1,4 mm
0,5 – 2,0 mm
1,4 – 2,8 mm

25 kg Sack

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Physikalische Eigenschaften

Aussehen Braunes, scharfkantiges Granulat
Korngröße 0,2 – 2,8 mm
Härte (Mohs) 6 – 7
Spezifisches Gewicht 2,9 g/cm³
Schüttdichte 1,6 Mg/m³
Schmelzpunkt 1460 °C
pH-Wert Neutral

Chemische Zusammensetzung

SiO₂ 30 – 41 %
CaO 24,2 – 26,2 %
Al₂O₃ 11,5 – 12,6 %
MgO 6,07 – 10,4 %
FeO 4,6 – 9,02 %
PbO 0,5 – 1,00 %
Technisches Datenblatt als PDF