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Strahlmittel für Fahrzeugrestaurierung – Rost und Lack restlos entfernen

Strahlmittel für Fahrzeugrestaurierung muss zwei Dinge gleichzeitig schaffen: alte Lackschichten, Spachtel und Rost zuverlässig abtragen und das oft dünne Karosserieblech nicht verziehen. Kupferschlacke 0,2–0,8 mm liefert genau dieses Profil – scharfkantig, silikosefrei nach DIN EN ISO 11126-3 und mit Härte 6–7 Mohs.

€21,49 25 kg · €0,86/kg · inkl. MwSt.

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Strahlmittel für Fahrzeugrestaurierung – Rost und Lack restlos entfernen Silikosefrei · DIN EN ISO 11126-3
Empfohlene Körnung

0,2 – 0,8 mm

Allround-Körnung für Karosserie und Oldtimer – beste Balance aus Abtrag und Schonung.

Zur Detailseite Körnung 0,2 – 0,8 mm

Konkrete Einsatzgebiete

  • Komplette Karosserie-Entlackung an Klassikern und Youngtimern
  • Bodengruppen, Längsträger und Schweller von unten
  • Radhäuser, Kotflügelinnenseiten und Falzbereiche
  • Achsen, Motorhalter und Rahmen-Anbauteile
  • Tankrohre, Heizungskästen und kleine Anbauteile in der Strahlkabine

Vorteile auf einen Blick

  • Entfernt Lack, Spachtel und Flugrost in einem Arbeitsgang
  • Reinheitsgrad Sa 2½ nach DIN EN ISO 8501-1 in der Praxis erreichbar (Richtwert)
  • Profil Rz 40–60 µm – passend zu 2K-EP-Grundierung und KTL
  • Silikosefrei nach DIN EN ISO 11126-3 – kein Quarzsand-Risiko
  • Scharfkantiges Granulat, kein Reflektieren wie bei Glasperlen

Warum Kupferschlacke statt Quarzsand oder Glasperlen?

Quarzsand löst Silikose aus und ist seit Jahrzehnten in Deutschland zum gewerblichen Strahlen verboten. Glasperlen sind silikosefrei, aber rund – sie verfestigen die Oberfläche, statt ein Profil aufzubauen. Für eine dauerhafte Lackierung braucht das Blech ein scharfes, gleichmäßiges Profil. Kupferschlacke ist scharfkantig, silikosefrei und liefert beim Restaurieren das, was kein anderes Strahlmittel in der Preisklasse bietet: ein Profil von 40–60 µm, das jede 2K-EP-Grundierung sauber verkrallt.

Druck, Düse und Strahlabstand bei der Karosserie

Praxisempfehlung: 4–5 bar Strahldruck, 6–7 mm Düsendurchmesser, 20–30 cm Strahlabstand bei einem Winkel von 30–45°. Mehr Druck wirft das dünne Blech, weniger Druck zieht den Prozess unnötig in die Länge. Wichtig: Erst eine Probefläche an einem unauffälligen Karosserieteil strahlen – verschiedene Hersteller-Jahrgänge haben unterschiedliche Blechstärken zwischen 0,7 und 1,0 mm.

Verzugsfrei strahlen – die fünf typischen Fehler

Verzug bei der Restaurierung entsteht selten durch das Strahlmittel selbst, sondern durch falsche Technik: zu hoher Druck, zu kleiner Strahlabstand, zu lange auf einer Stelle, zu steiler Winkel und zu grobe Körnung. 0,2–0,8 mm Kupferschlacke verzeiht hier mehr als gröbere Fraktionen. Bei stark verrosteten Bereichen kombinieren Profis flache Strahlwinkel mit Pendelbewegungen statt punktuellem Halten.

Nach dem Strahlen: Grundierung innerhalb von 4 Stunden

Frisch gestrahlter Stahl beginnt sofort zu oxidieren. In trockener Werkstatt-Atmosphäre ist Flugrost nach 4–6 Stunden sichtbar. Plan für die Restauration: Strahlen, sofort druckluftentstauben und innerhalb von 4 Stunden 2K-Epoxid-Grundierung auftragen. Das schließt das Profil und konserviert die Karosserie für die weiteren Spachtel- und Lackgänge.

Technische Eckdaten Kupferschlacke

Aussehen Braunes, scharfkantiges Granulat
Korngröße 0,2 – 2,8 mm
Härte (Mohs) 6 – 7
Spezifisches Gewicht 2,9 g/cm³
Schüttdichte 1,6 Mg/m³
Schmelzpunkt 1460 °C
pH-Wert Neutral
Norm DIN EN ISO 11126-3
Verpackung 25 kg Sack
Empfohlene Körnung 0,2 – 0,8 mm

Weitere Informationen: Wikipedia: Kupferschlacke · Wikipedia: Eisensilikat · DIN EN ISO 11126-3 · BAuA TRGS 559

Alle 8 Körnungen für diese Anwendung

Die passende Körnung hängt vom Substrat und gewünschten Profil ab. Übersicht aller verfügbaren Fraktionen:

0,1 – 0,4 mm Feinststrahlen Stahl, dünne Bleche, hohe Oberflächengüte
0,2 – 0,5 mm Delikatmetalle, dünne Bleche
0,2 – 0,8 mm Allround: Stahl, Karosserie, Oldtimer
0,2 – 1,0 mm Stahlbau, Rostentfernung
0,2 – 1,4 mm Schwerer Rostbefall, Stahlkonstruktionen
0,5 – 1,4 mm Beton, Stein, industrielle Entlackung
0,5 – 2,0 mm Grobe Entrostung, Betonbearbeitung
1,4 – 2,8 mm Grobstrahlen, Betonreinigung, Fassaden

Häufige Fragen zur Anwendung

Welche Körnung für die Komplettrestaurierung?

0,2–0,8 mm ist die Standard-Körnung für Karosserie und Oldtimer aus Stahl. Sie kombiniert Schonung von dünnem Stahlblech mit ausreichend Abtrag für Lack und Rost. Für sehr dünnes Stahlblech kann 0,2–0,5 mm sinnvoll sein. Hinweis: Aluminium-Karosserien sollten mit nichteisenhaltigen Strahlmitteln bearbeitet werden.

Wie viele Säcke brauche ich für eine ganze Karosserie?

Im Freistrahlbetrieb 4–8 Säcke à 25 kg pro Pkw-Karosserie, abhängig von Rostzustand und Blechfläche. In Strahlkabinen mit Kreislaufbetrieb ist der Verbrauch etwa halbiert.

Verzieht das Blech beim Strahlen?

Bei korrekter Technik (4–5 bar, 25 cm Abstand, flacher Winkel, Pendelbewegung) verzieht 0,2–0,8 mm Kupferschlacke kein typisches Karosserieblech. Punktuelles Halten und zu hoher Druck sind die Hauptursachen für Verzug.

Wann muss ich nach dem Strahlen grundieren?

Spätestens 4 Stunden nach dem Strahlen ist 2K-EP-Grundierung Pflicht – sonst sammelt das offene Strahlprofil Luftfeuchte und es entsteht Flugrost in den Mikroriefen.

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Strahlmittel Kupferschlacke im 25-kg-Sack für Sandstrahlen
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Alle Körnungen

0,1 – 0,4 mm
0,2 – 0,5 mm
0,2 – 0,8 mm
0,2 – 1,0 mm
0,2 – 1,4 mm
0,5 – 1,4 mm
0,5 – 2,0 mm
1,4 – 2,8 mm

25 kg Sack

€21,49

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= €21,49

Physikalische Eigenschaften

Aussehen Braunes, scharfkantiges Granulat
Korngröße 0,2 – 2,8 mm
Härte (Mohs) 6 – 7
Spezifisches Gewicht 2,9 g/cm³
Schüttdichte 1,6 Mg/m³
Schmelzpunkt 1460 °C
pH-Wert Neutral

Chemische Zusammensetzung

SiO₂ 30 – 41 %
CaO 24,2 – 26,2 %
Al₂O₃ 11,5 – 12,6 %
MgO 6,07 – 10,4 %
FeO 4,6 – 9,02 %
PbO 0,5 – 1,00 %
Technisches Datenblatt als PDF