Strahlmittel für Solaranlagen und Photovoltaik-Montagegestelle — Kupferschlacke (Kupfersilikatschlacke) entfernt Rost, alte Beschichtungen und Zunder von Stahlrahmen, Aufstaenderungen und Unterkonstruktionen für Solarmodule. Das scharfkantige Eisensilikat-Strahlgut nach DIN EN ISO 11126-3 schafft den Reinheitsgrad SA 2.5 und ein tragfaehiges Ankerprofil für den Korrosionsschutz — damit die tragende Stahlkonstruktion einer Photovoltaikanlage dauerhaft geschuetzt bleibt.

Kupferschlacke Strahlmittel Strahlofix — Solaranlage strahlen mit Kupferschlacke Strahlmittel
Kupferschlacke Anwendung

Solaranlage strahlen mit Kupferschlacke Strahlmittel

Solaranlage strahlen mit Kupferschlacke Strahlmittel — professionelle Oberflächenvorbereitung mit Kupferschlacke Strahlofix.

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TL;DR

Strahlmittel für Solaranlagen und Photovoltaik-Montagegestelle — Kupferschlacke (Kupfersilikatschlacke) entfernt Rost, alte Beschichtungen und Zunder von Stahlrahmen, Aufstaenderungen und Unterkonstruktionen für Solarmodule. Das scharfkantige Eisensilikat-Strahlgut nach DIN EN ISO 11126-3 schafft den Reinheitsgrad SA 2.5 und ein tragfaehiges Ankerprofil für den Korrosionsschutz — damit die tragende Stahlkonstruktion einer Photovoltaikanlage dauerhaft geschuetzt bleibt.

Strahlmittel für Solaranlagen-Stahlrahmen: Warum Kupferschlacke die richtige Wahl ist

Photovoltaikanlagen stehen auf Stahlkonstruktionen, die über Jahrzehnte Wind, Regen, UV-Strahlung und Temperaturschwankungen ausgesetzt sind. Die Montagegestelle und Aufstaenderungen bestehen in der Regel aus feuerverzinktem oder beschichtetem Baustahl. Nach zehn bis zwanzig Jahren zeigen diese Tragstrukturen oft Korrosion an Schweissnaehten, Schraubverbindungen und beschaedigten Beschichtungsstellen. Bevor ein neuer Korrosionsschutz aufgetragen werden kann, muss der Untergrund bis auf blanken Stahl vorbereitet werden.

Kupferschlacke als Einweg-Strahlmittel eignet sich dafür besonders: Die Mohshaerte von 6–7 traegt Rost, Zinkschichten und Altbeschichtungen zuverlaessig ab, ohne den Grundwerkstoff uebermassig anzugreifen. Im Vergleich zu Runddrahtkorn oder Glasperlen erzeugt die kantige Kornform ein optimales Rauheitsprofil für die Haftung von Grundierungen und Deckbeschichtungen. Kupfersilikatschlacke enthaelt kein freies kristallines Siliziumdioxid und ist gemaess TRGS 559 als silikosefreies Strahlmittel zugelassen — ein entscheidender Vorteil beim Freiluft-Strahlen auf Solarfeldern und Dachanlagen.

Strahlofix Kupferschlacke nach DIN EN ISO 11126-3 liefert gleichmaessige Strahlergebnisse und ermöglicht eine reproduzierbare Oberflächenvorbereitung nach DIN EN ISO 8501-1 für die anschliessende Neubeschichtung der Solargestelle.

Typische Bauteile an Solaranlagen und die passende Körnung

Bauteil Empfohlene Körnung Einsatzzweck
Aufstaenderungs-Stahltraeger 0,5–1,4 mm Flaechige Entrostung und Altbeschichtung abtragen
Montagegestell-Profile (duennwandig) 0,2–1,0 mm Schonende Entrostung bei geringerer Wandstaerke
Schweissnaehte an Rahmenverbindungen 0,2–1,4 mm Schweissspritzer und Anlauffarben entfernen
Schraubverbindungen und Knotenbleche 0,2–0,8 mm Rost in Spalten und an Schraubenkoepfen beseitigen
Fundamentverankerungen (Erdreich-Kontakt) 0,5–2,0 mm Schwere Korrosion und Erdanhaftungen abtragen
Kabelkanaele und Blechverkleidungen 0,2–0,5 mm Duenne Bleche ohne Verzug vorbereiten
Nachfuehrungssysteme (Tracker-Antriebe) 0,2–0,8 mm Mechanische Bauteile schonend entrosten
Fundamentrahmen und Bodenplatten 1,4–2,8 mm Groebste Körnung für massive Stahlteile mit Zunder

Richtwerte ohne Gewähr. Die optimale Körnung hängt von Materialstaerke und Korrosionsgrad ab.

Praxisrelevante Strahlaufgaben an Photovoltaik-Tragstrukturen

Aufstaenderungen flaechig entrosten: Die tragenden Stahlprofile von Freiland-Solaranlagen korrodieren besonders an den Unterseiten, wo Feuchtigkeit sich sammelt und die Beschichtung zuerst versagt. Kupferschlacke der Fraktion 0,5–1,4 mm bei 5–6 bar entfernt die Korrosionsschicht und alte Farbreste bis zum blanken Stahl. Das Ergebnis entspricht dem Reinheitsgrad SA 2.5 nach DIN EN ISO 8501-1.

Montagegestell-Profile vorbereiten: Die leichteren Profile der Modulbefestigung haben oft Wandstaerken unter vier Millimetern. Hier empfiehlt sich die Fraktion 0,2–1,0 mm bei 3–4 bar, um den Stahl zu schonen und trotzdem ein griffiges Ankerprofil für die Grundierung zu erzeugen.

Schweissnaehte an Rahmenknoten reinigen: An den Verbindungspunkten der Tragstruktur entstehen durch das Schweissen Anlauffarben und Schweissspritzer, unter denen Korrosion beginnt. Die Körnung 0,2–1,4 mm erreicht auch die Nahtflanken und beseitigt diese Schwachstellen gruendlich.

Erdberuehrte Fundamentteile sanieren: Pfosten und Fundamentplatten, die im Erdreich stecken, zeigen nach Jahren oft starke Korrosion und mineralische Anhaftungen. Die grobe Fraktion 0,5–2,0 mm traegt diese Schichten ab und legt den Grundwerkstoff für eine neue Teer-Epoxid-Beschichtung oder Bitumenumhuellung frei.

Schritt für Schritt: Solaranlage-Stahlkonstruktion mit Kupferschlacke strahlen

1. Solarmodule demontieren und sichern

Trennen Sie die Photovoltaikmodule vom Gestell und lagern Sie diese geschuetzt. Decken Sie die Modulanschlussstellen und Verkabelung mit geeignetem Material ab, um Strahlmitteleinwirkung zu verhindern.

2. Stahlkonstruktion zugaenglich machen

Entfernen Sie Kabelkanaele, Befestigungsschellen und lose Anbauteile. Pruefen Sie den Zugang zu allen Seiten der Tragstruktur — insbesondere die Unterseiten der Horizontaltraeger.

3. Tragende Profile strahlen

Verwenden Sie Kupferschlacke der Fraktion 0,5–1,4 mm bei 5–6 bar für die Haupttraeger. Beginnen Sie an den am staerksten korrodierten Stellen und arbeiten Sie systematisch in Laengsrichtung der Profile.

4. Duennwandige Teile und Verbindungen nachstrahlen

Wechseln Sie auf die Fraktion 0,2–0,8 mm bei 3–4 bar für Montageprofile, Knotenbleche und Schraubbereiche. Reduzierter Druck verhindert Verformung bei duennwandigem Material.

5. Korrosionsschutz zeitnah auftragen

Tragen Sie die Grundierung noch am selben Tag auf — gestrahlter Stahl rostet an feuchter Luft innerhalb weniger Stunden erneut. Zielen Sie auf den Reinheitsgrad SA 2.5 nach DIN EN ISO 8501-1 für optimale Haftung der Schutzbeschichtung.

Besondere Anforderungen beim Strahlen auf Solarfeldern

Das Strahlen von Solaranlagen-Tragstrukturen stellt besondere Anforderungen, die sich vom Werkstatt-Strahlen unterscheiden. Die Arbeit findet haeufig im Freien auf grossflaechigen Solarfeldern statt, wo Windverhaeltnisse und Wetter den Strahlprozess beeinflussen. Ein mobiler Druckstrahlkessel mit ausreichend dimensioniertem Kompressor ist die Standardausruestung für diese Aufgaben.

Bei Dachanlagen kommt die Zugaenglichkeit als zusaetzlicher Faktor hinzu. Die Tragstruktur befindet sich unter den Modulen, sodass nach der Moduldemontage der Zugang zu den korrodierten Stellen erst möglich wird. Planen Sie den Arbeitsablauf so, dass demontierte Abschnitte unmittelbar gestrahlt und grundiert werden, bevor der naechste Abschnitt freigelegt wird.

Kupferschlacke ist ein Einweg-Strahlmittel: Das verbrauchte Material wird nach dem Strahlen aufgekehrt und fachgerecht entsorgt. Da auf Solarfeldern grosse Flaechen entstehen, empfiehlt sich eine systematische Abschnittsarbeit mit sofortiger Sammlung des Strahlguts.

Technische Daten — Strahlmittel Kupferschlacke Strahlofix

Eigenschaft Wert
Mohshaerte 6–7
Spezifisches Gewicht 2,9 g/cm³
Schuettdichte 1,6 Mg/m³
Schmelzpunkt 1.460 °C
Freier Quarzgehalt < 1 %
Norm DIN EN ISO 11126-3
Abfallschluessel 12 01 21

Technisches Datenblatt — Strahlofix Kupferschlacke

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FAKTENCHECK

Mythos: Alle Teile einer Solaranlage können mit Kupferschlacke gestrahlt werden.

Realitaet: Kupferschlacke (Mohshaerte 6–7) eignet sich für Stahl-Montageschienen. Für Aluminium-Unterkonstruktionen ist sie in der Regel zu aggressiv — hier sind weichere Strahlmittel gefragt.

Haeufig gestellte Fragen

Ja. Photovoltaikmodule sind empfindlich gegenüber Strahlmittelpartikeln, die Glasoberflaechen und Anschluesse beschaedigen können. Bauen Sie alle Module im Strahlbereich ab und lagern Sie diese geschuetzt. Decken Sie Kabelenden und Steckverbinder zusaetzlich ab.

Für feuerverzinkte Profile eignet sich die Fraktion 0,2–1,0 mm bei 3–4 bar. Die Kupferschlacke traegt die beschaedigte Zinkschicht und darunter liegenden Rost ab und schafft eine saubere Grundlage für die Neubeschichtung.

Ja. Ein mobiler Druckstrahlkessel mit Baukompressor ist die übliche Loesung für Freiland-Solaranlagen. Beachten Sie die Windverhaeltnisse — bei starkem Wind verweht das Strahlmittel und die Reinigungswirkung laesst nach. Gemaess TRGS 559 ist Kupferschlacke als silikosefreies Strahlmittel für den Ausseneinsatz zugelassen.

So schnell wie möglich — idealerweise innerhalb weniger Stunden. Gestrahlter Stahl ohne Beschichtung beginnt bei Luftfeuchtigkeit sofort zu korrodieren. Arbeiten Sie abschnittsweise: Einen Bereich strahlen, pruefen und grundieren, bevor der naechste Abschnitt begonnen wird.

Ja. Mit Strahlofix Kupferschlacke erreichen Sie die Reinheitsgrade SA 2.5 bis SA 3 gemaess DIN EN ISO 8501-1 — je nach Körnung und Strahldruck. Für die meisten Korrosionsschutzsysteme an Solargestellen wird SA 2.5 gefordert.

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Qualitätsstandard

Unsere Kupferschlacke erfüllt DIN EN ISO 11126-3 und ist nach europäischem REACH-Standard registriert. Silikosefreies Strahlmittel — kein kristallines SiO₂.

Technische Daten

Mohshärte 6–7 | Spezifisches Gewicht 2,9 g/cm³ | Kornform: scharfkantig | Reinheitsgrade: Sa 2½ bis Sa 3 erreichbar.

Versand & Service

Versandkostenfrei per DHL deutschlandweit. 25-kg-Säcke, 8 Körnungen am Lager. Versand aus Prebitz (Oberfranken), Lieferzeit 2–3 Werktage.