Kupferschlacke Strahlmittel — Anwendung

Schachtdeckel strahlen mit Kupferschlacke — Gullydeckel und Kanaldeckel aus Gusseisen restaurieren

Schachtdeckel strahlen mit Kupferschlacke restauriert verschmutzte und korrodierte Gullydeckel, Kanalschachtdeckel und Revisionsabdeckungen aus Gusseisen effizient und gründlich. Kommunale…

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Schachtdeckel strahlen mit Kupferschlacke restauriert verschmutzte und korrodierte Gullydeckel, Kanalschachtdeckel und Revisionsabdeckungen aus Gusseisen effizient und gründlich. Kommunale Schachtdeckel aus GGG (Sphäroguss) oder GG (Grauguss) verlieren über Jahrzehnte ihre Oberflächenbeschichtung, korrodieren oberflächlich und werden durch Straßenbeläge, Teer und eingetretenen Schmutz unansehnlich. Das Strahlen legt das saubere Gusseisen frei und bereitet die Oberfläche für Rostschutzanstriche oder dekorative Behandlungen vor — besonders relevant bei historischen Deckelgestaltungen in Innenstadtbereichen.

Anwendungsbereiche

Kommunale Instandhaltung

Städte und Gemeinden lassen Schachtdeckel im Rahmen von Straßensanierungen aufarbeiten. Anstatt hunderte Deckel gegen Neuteile zu tauschen, ist das Strahlen und Neubeschichten deutlich wirtschaftlicher.

Historische und dekorative Deckel

In vielen Städten tragen Schachtdeckel historische Stadtwappen, Ornamente oder Jahreszahlen. Diese kulturell wertvollen Gussteile werden durch Strahlen freigelegt und durch Beschichtung konserviert — ein Stück urbane Geschichte wird sichtbar erhalten.

Privatgrundstücke

Schachtdeckel in Einfahrten, Gärten und Höfen werden von Heimbesitzern gestrahlt, um sie vor der Neulackierung von Rost und Asphalt-Resten zu befreien.

Empfohlene Strahlparameter

Deckeltyp Material Fraktion Druck Verbrauch Zeitbedarf
Standard-Kanaldeckel Ø 600 mm GGG 400 0,5–1,0 mm 6–7 bar 3–5 kg 15–20 Min.
Straßeneinlauf-Rost Grauguss 0,5–1,0 mm 6–7 bar 4–6 kg 20–30 Min.
Revisionsdeckel (eckig) Stahl/Guss 0,5–1,0 mm 5–6 bar 2–4 kg 10–15 Min.
Historischer Deckel mit Wappen Grauguss 0,2–0,5 mm 4–5 bar 2–3 kg 15–25 Min.

Schritt-für-Schritt: Schachtdeckel strahlen

1. Deckel ausheben und reinigen

Heben Sie den Schachtdeckel mit einem Schachtdeckelheber aus dem Rahmen. Reinigen Sie ihn von grobem Schmutz, Laub und Straßenrückständen. Schwere Deckel (Klasse D 400 wiegt bis 68 kg) erfordern einen Kran oder Zweimann-Hebewerkzeug.

2. Teer und Asphalt vorab lösen

Schachtdeckel in asphaltierten Straßen tragen häufig fest verklebte Teer- und Bitumenreste. Entfernen Sie diese mit einem Teeranlöser oder durch Abflammen, bevor Sie strahlen. Kupferschlacke gleitet über Teer hinweg, statt ihn abzutragen.

3. Deckel horizontal aufstellen

Legen Sie den Deckel auf Böcke oder einen stabilen Tisch und fixieren Sie ihn gegen Verrutschen. Strahlen Sie zuerst die Oberseite (Trittspur und Ornamente), dann drehen Sie den Deckel und bearbeiten die Unterseite.

4. Ornamente und Wappen hervorheben

Für historische Deckel mit Reliefs verwenden Sie einen flachen Strahlwinkel (30–40°), der die Vertiefungen ausräumt, ohne die erhabenen Elemente übermäßig abzutragen. So treten Stadtwappen und Schriftzüge plastisch hervor.

5. Rahmen separat strahlen

Der im Schacht einbetonierte Rahmen kann vor Ort mit reduziertem Druck gestrahlt werden. Decken Sie die Schachtöffnung ab, damit kein Strahlmittel in den Kanal gelangt — Kupferschlacke in Abwasserkanälen verursacht Ablagerungen.

6. Korrosionsschutz auftragen

Grundierung mit Eisenglimmer-Rostschutzfarbe, Deckbeschichtung in Schwarz oder Anthrazit. Für dekorative historische Deckel wird häufig eine zweifarbige Gestaltung gewählt: Vertiefungen dunkel, erhabene Ornamente in Kontrastfarbe.

Häufig gestellte Fragen

Ja, Schachtdeckel der Belastungsklasse D 400 (40 Tonnen, typisch für Fahrbahnen) bestehen aus dickwandigem Sphäroguss und vertragen problemlos normales Strahlen. Die hohe Wandstärke macht sie sogar besonders dankbare Strahlteile — kein Verzugsrisiko, gleichmäßiges Strahlergebnis.

Kupferschlacke ist ein inertes Silikat ohne wassergefährdende Bestandteile. Beim Strahlen muss jedoch das verbrauchte Granulat vollständig aufgefangen werden, da es Altbeschichtungsreste (teils bleihaltig bei alten Deckeln) enthalten kann. Verwenden Sie Bodenplanen und kehren Sie das Material restlos auf.

Ein eingespieltes Zwei-Mann-Team schafft 15–25 Standard-Kanaldeckel pro Tag (Strahlen und Grundieren). Bei historischen Deckeln mit aufwendiger Nacharbeit reduziert sich die Leistung auf 8–12 Stück. Die Deckbeschichtung erfolgt am Folgetag nach Trocknung der Grundierung.

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