Kupferschlacke Strahlmittel — Anwendung

Propeller strahlen mit Kupferschlacke — Schiffsschrauben aus Bronze und Edelstahl reinigen

Propeller strahlen mit Kupferschlacke befreit Schiffsschrauben aus Bronze, Edelstahl und Aluminium von Bewuchs, Ablagerungen und Korrosionsprodukten — ohne das hydrodynamische Profil der Flügel zu…

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Propeller strahlen mit Kupferschlacke befreit Schiffsschrauben aus Bronze, Edelstahl und Aluminium von Bewuchs, Ablagerungen und Korrosionsprodukten — ohne das hydrodynamische Profil der Flügel zu verändern. Die feine Fraktion (0,2–0,5 mm) bei reduziertem Strahldruck (3–4 bar) entfernt Seepocken, Kalkablagerungen und Oxidschichten, während die Oberflächengeometrie des Propellers erhalten bleibt. Selbst polierte Propellerblätter können nach dem Strahlen mit Feinschliff wieder auf Hochglanz gebracht werden.

Propellermaterialien und ihre Strahleigenschaften

Material Mohshärte Max. Strahldruck Empfohlene Fraktion Besonderheiten
Manganbronze (CuZn) 3–4 3–4 bar 0,2–0,5 mm Standard-Propellermaterial
Nickelaluminiumbronze (NAB) 4–5 4–5 bar 0,2–0,5 mm Marineschiffe, Hochleistung
Edelstahl (Duplex) 5–6 4–5 bar 0,2–0,5 mm Sportboote, Rennboote
Aluminium 2,5–3 2–3 bar 0,1–0,4 mm Kleine Außenborder
Gusseisen 4–5 5–6 bar 0,5–1,0 mm Historische Schiffsschrauben

Wann sollte ein Propeller gestrahlt werden?

  • Seepocken und Bewuchs: Bereits dünner Bewuchsfilm erhöht den Strömungswiderstand und senkt die Effizienz um bis zu 15 %. Starker Seepockenbewuchs kann den Kraftstoffverbrauch um 30 % steigern.
  • Galvanische Korrosion: Zink-Opferanoden schützen den Propeller, hinterlassen aber Korrosionsprodukte auf der Bronze-Oberfläche. Nach dem Anodenwechsel ist Strahlen die schnellste Reinigungsmethode.
  • Elektrolyse-Schäden: Fehlerhafte Bordelektrik verursacht Streuströme, die den Propeller angreifen. Nach der Reparatur der Ursache wird die beschädigte Oberfläche durch Strahlen für die Nachbearbeitung vorbereitet.
  • Saisonale Pflege: Viele Bootseigner lassen den Propeller zusammen mit dem Unterwasserschiff jährlich beim Winterlager aufarbeiten.

Schritt-für-Schritt: Propeller strahlen

1. Propeller demontieren und fixieren

Bauen Sie den Propeller ab und fixieren Sie ihn sicher in einem Schraubstock mit Kupfer- oder Alubacken, um Druckstellen am Material zu vermeiden. Alternativ auf einer stabilen Unterlage festspannen.

2. Grobe Bewuchsreste entfernen

Große Seepocken und Muscheln mit einem Kunststoffspachtel oder Holzkeil abschlagen. Verwenden Sie kein Metallwerkzeug, um die Propelleroberfläche nicht zu beschädigen.

3. Feinkörnig bei Niedrigdruck strahlen

Strahlen Sie mit der Fraktion 0,2–0,5 mm bei maximal 4 bar. Führen Sie die Düse im Abstand von 20–25 cm gleichmäßig über die Flügelgeometrie. Folgen Sie dem Profilverlauf — vom Blattansatz (Nabe) zur Blattspitze.

4. Blattkanten besonders schonend behandeln

Die Eintrittskante (Leading Edge) und Austrittskante (Trailing Edge) sind strömungstechnisch kritisch. Strahlen Sie diese Bereiche im flacheren Winkel (30–40°) und mit geringerem Druck, um keine Materialveränderung zu verursachen.

5. Nabenbereich und Konus reinigen

Der Propellerkonus und die Nabenbohrung sammeln Korrosionsprodukte und altes Fett. Strahlen Sie den Konus mit einer schmalen Düse und entfetten Sie anschließend, damit der Propeller beim Wiederaufziehen korrekt sitzt.

6. Oberfläche nachbearbeiten

Für maximale Effizienz polieren Sie die Propellerblätter nach dem Strahlen mit Schleifpads (Korn 400–800) und einer Polierpaste. Ein polierter Propeller reduziert den Strömungswiderstand messbar gegenüber einer rau gestrahlten Oberfläche.

Verbrauch und Zeitbedarf

Propellergröße Durchmesser Kupferschlacke-Bedarf Zeitbedarf
Außenborder (3 Flügel) 25–35 cm 1–2 kg 15–20 Min.
Segelboot-Faltpropeller 35–50 cm 2–3 kg 20–30 Min.
Motorboot-Festpropeller 40–60 cm 3–5 kg 30–45 Min.
Yacht-Propeller 60–100 cm 5–10 kg 45–90 Min.

Häufig gestellte Fragen

Bei korrekten Parametern nicht messbar. Kupferschlacke bei 3–4 bar und feiner Körnung entfernt Bewuchs und Ablagerungen, ohne signifikant Material von der Propellerblattoberfläche abzutragen. Vermeiden Sie gröbere Fraktionen und höheren Druck — diese könnten das fein kalibrierte Blattprofil beeinflussen.

Kupferschlacke ist ein Eisensilikat (FeSiO₃) und enthält metallisches Eisen in gebundener Form. Geringe Mengen freier Eisenpartikel können auf der Bronzeoberfläche Fremdrost verursachen. Spülen Sie den gestrahlten Propeller nach dem Strahlen gründlich mit Süßwasser ab und trocknen Sie die Oberfläche, um dieses Risiko zu minimieren.

Propellerbeschichtungen (Speed-Coatings) auf Silikonbasis reduzieren Bewuchsansatz und Reibungswiderstand. Das gestrahlte Ankerprofil bietet eine hervorragende Haftgrundlage für solche Systeme. Alternativ können Sie den Propeller unbeschichtet lassen und die blanke Bronze regelmäßig reinigen.

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